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Dieses Thema hat 31 Antworten
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 Degenerative Wirbelsäulenerkrankungen
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Stine Offline

Stammgast


Beiträge: 150
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18.12.2008 01:42
Osteochondrose Zitat · antworten

Hallo Ihr Lieben,
ihr kennt euch doch so gut aus (ich leider bisher nur beim Wegener): Der Orthopäde hat bei mir eine Osteochondrose C5-7 und eine Gefügelockerung C2-5 festgestellt, mir 7 Spritzen mit Cortison ins Genick gejagt und manuelle Therapie verordnet, er will mich im neuen Jahr ins MRT schicken und hat was gemeint von: "Es gibt da so Stäbchen, die könnte man dort einsetzen ...". Ob das nun vom Wegener kommt, ob das eine neue rheumatische Erkrankung ist, oder ob es vom Cortison kommt, das ich jetzt seit 20 Jahren ununterbrochen nehme ... er wußte keine Antwort. Ich kann mich nach der ersten manuellen Therapie kaum noch rühren vor Schmerzen. Meine Frage, ist es "normal" dass es nach der ersten Behandlung erstmal richtig "weh" tut und kann man durch die manuelle Therapie das ganze erstmal aufhalten oder komm ich um eine OP irgend wann mal nicht herum?

Liebe Grüsse - Stine
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Eveline Offline

Administrator

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18.12.2008 07:16
#2 RE: Osteochondrose Zitat · antworten
liebe stine,

osteo= knochen
chon(dron)= knorpel (bandscheibe)
ose= erkrankung

gibt es schon röntgenbilder? wenn ja, kannst du mir bitte den befund hereinschreiben? wie hat der doc das diagnosiziert?
In Antwort auf:
Meine Frage, ist es "normal" dass es nach der ersten Behandlung erstmal richtig "weh" tut und kann man durch die manuelle Therapie das ganze erstmal aufhalten oder komm ich um eine OP irgend wann mal nicht herum?

ja, das ist normal. es kommt zu einer erstverschlechterung. das ganze wurde ja durch die behandlung "aufgewühlt"

nein, diese therapie kann die erkrankung nicht aufhalten, nur die beschwerden lindern (die muskelverkrampfungen).
wirklich helfen kann nur eine krankengymnastik. die muskeln der hws müssen aufgebaut werden damit sie die wirbel abstützen können. ohne einem stabilen muskelskelett können die schäden an den wirbeln und bandscheiben weiter zunehmen.
eine op steht erst dann ins haus, wenn es zu nervenausfällen kommt (schwächte und lähmungen).

was mir sehr wichtig erscheint ist: bevor deine beschwerden der hws nicht durch das mrt genau abgeklärt wurde, finde ich es nicht gut, dass dir dein arzt diese manipulation an deiner hws verordnet hat! stell dir vor, du hast vielleicht einen bandscheibenvorfall, den man durch ein röntgen nicht abklären kann (im rö werden knöcheren strukturen erfasst, aber keine weichteile!) durch die manipulation an der hws kann es dann zu weiteren schäden kommen!

ich wünsche dir baldige besserung und erzähle bitte doch mehr von deinen beschwerden!

Liebe Grüße
Eveline



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Stine Offline

Stammgast


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18.12.2008 07:36
#3 RE: Osteochondrose Zitat · antworten

Liebe Eveline,
ja, es gibt Rö-Bilder, die der Doc gemacht hat, er hat gesagt die Wirbel seien schon "abgeflacht" und dann das mit der Gefügelockerung und der Osteochondrose. Einen Bericht hat er noch nicht geschrieben, ich muß am Montag wieder zu ihm hin und hab am Mo. auch die zweite MT. Wenn diese nicht anspricht, will er mich ins MRT schicken um weitere Maßnahmen einzuleiten. Soll Schmerztbl. nehmen und Wärme. Die Schmerzen schießen immer mal wieder vom Nacken in den Kopf, sind aber auch sonst immer da. Ausfallerscheinungen sind da - immer mal wieder fällt mir was aus der Hand oder zwei Finger werden pelzig ... Habe meine KG angerufen, die meinte, er könne schon vorkommen, dass alles jetzt mehr schmerzt, wäre ja gereizt worden, ich solle es doch mal mit Kälte versuchen ...

Liebe Grüsse - Stine
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Eveline Offline

Administrator

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18.12.2008 07:46
#4 RE: Osteochondrose Zitat · antworten

liebe stine,

ich würde mit der manualtherapie bis nach dem mrt aussetzen!

In Antwort auf:
Schmerzen schießen immer mal wieder vom Nacken in den Kopf, sind aber auch sonst immer da. Ausfallerscheinungen sind da - immer mal wieder fällt mir was aus der Hand oder zwei Finger werden pelzig

lass das bitte zusätzlich von einem neurologen abklären (nervenleitgeschwindikeit messen lassen). deine beschwerden könnten schon auf einen bandscheibenvorfall oder vorwölbung hindeuten!

Liebe Grüße
Eveline



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Stine Offline

Stammgast


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18.12.2008 22:29
#5 RE: Osteochondrose Zitat · antworten

Danke dir,liebe Eveline, denke aber, dass ich vor dem Wochenende nichts mehr ausrichten kann, habe am Mo. erneut einen Termin beim Orthopäden, dann seh ich weiter, sollte es übers WE schlimmer werden, dann bin ich ruckzuck in der Klinik ...
Ich wünsch dir und deinem Göga einen schönen 4. Advent.

Liebe Grüsse - Stine
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Stine Offline

Stammgast


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22.12.2008 00:37
#6 RE: Osteochondrose Zitat · antworten

So, komme grad aus dem MRT: Beurteilung: Steilstellung und beginnende Kyphosierung der HWS im Liegen. Im Segment HWK5/6 zeigt sich ein subligamentärer Nucleus-pulposus-Prolaps sowie bilaterale linksbetonte Retrospondylophyten Uncovertebralarthrose mit mäßiger Einengung des Spinalkanals und signifikanter Einengung der Neuroforamina. Im Segment HWK 6/7 zeigt sich rechts mediolateral ein signifikanter Nucleus-Pulposus-Prolaps, die Hinterkante um 4 mm überragend und zu einer Einengung des Eingangs des rechten Neuroforamens führend, prinzipiell könnte die C7 und C8 Wurzel betroffen sein.
Soll morgen früh mit diesen Befunden und Bildern wieder zum Orthopäden zwecks weiterer Therapie ... wer hat Erfahrung???? KG und Schmerztherapie??? Das Wochenende über wurde ich von meinem HA gespritzt, damit ich wenigstens etwas tun konnte.

Liebe Grüsse - Stine
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Eveline Offline

Administrator

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22.12.2008 01:01
#7 Bandscheibenvorfall c5/6 und c6/7 Zitat · antworten
hallo stine,

wie ich vermutet habe, hast du einen bandscheibenvorfall, jeweils im segment c5/6 und c6/7 mit einengung des nervenaustrittslochs. der spinalkanal ist nur sehr gering eingeeengt (darum ist der prolaps nicht so gefährlich)

ich würde dir raten, die manuelle therapie im moment ganz einzustellen. vielleicht nur passive bewegungsübungen machen lassen,- ganz vorsichtig (die therapeutin bewegt vorsichtig deinen kopf)

wichtig ist jetzt physikalische therapie: ultraschall, stromtherapie (impulsgalvanisation) keine massage!

schmerztherapie: infusionen,- cortison,- analgetika

krankengymnastik: eher entspannungsübungen (ganz vorsichtig dehnen), erst nach einer zeit, wenn du durch die medis schmerzfreier bist- bewegungsübungen um die halsmuskulatur zu stabilisieren (nie in den schmerz hinein arbeiten!).

halskrause (schanzkravatte): darüber streiten sich noch die ärzte. der orthopäde meint ja, der physikalist- nein, der neurologe- nur nachts tragen
ich habe sie nur nachts getragen, damit mein kopf nicht abrollen konnte und es hat mir sehr gut getan!

erst wenn das alles nichts nützt, sollte man an eine op denken (du kannst damit rechnen, dass die beschwerden bis zu ca. 8 monaten andauern)

... das wird sicher dein orthopäde genau mit dir beprechen

ich wünsche dir baldige besserung!

Liebe Grüße
Eveline



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Stine Offline

Stammgast


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22.12.2008 02:23
#8 RE: Bandscheibenvorfall c5/6 und c6/7 Zitat · antworten
Dank dir Eveline für deine liebe Unterstützung und Aufklärung ... werde dann mal morgen früh nochmals zu meinem Orthopäden - mal sehen, was der sagt, jetzt weiß ich ja schon Bescheid, dank dir.
Ganz herzlichen Dank und ich wünsche dir und deinem Göga frohe Weihnachten - natürlich allen anderen auch, die das lesen!!!!! Ich werd wieder berichten.

Liebe Grüsse - Stine
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Stine Offline

Stammgast


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26.12.2008 00:35
#9 Metamizol-Allergie Zitat · antworten
Fortsetzung folgt: War Dienstag beim Orthopäden, um die MRT-Bilder vorzulegen: Er möchte mich am liebsten noch zum Neurochirurgen überweisen, damit dieser direkt in die Vorfälle reinspritzt ... aber die Weihnachtszeit, er spritzt mir jetzt noch Corti und ich solle das über Weihnachten erhöhen und er wäre am 7. Januar wieder da ... ich hab dann meine Sachen gepackt, bin direkt zu meinem Hausarzt, der hat mich in die Klinik zu meinem Prof. geschickt, der wiederum hat mich direkt in die Neurochirurgie überwiesen, der dortige Neurochirurg meinte erstmal keine Indikation, Schmerzmittel, abwarten hat mir Metamizol-Tbl. und Tramal verschrieben. Am nächsten Tag - Heiligabend - habe ich morgens eine Tbl. Metamizol genommen, gegen 14 Uhr die zweite, gegen 17 Uhr schwoll mein Hals zu - Atemnot - mein Mann hat mich in die Klinik gebracht ... Metamizol-Allergie, 4x250 mg Cortison und am Überwachungsmonitor die Nacht in der Intensiv verbracht, gestern mittag entlassen ... soll jetzt Novalgin nehmen und noch ein paar Tage Fenistil dazu. Soweit so gut ... hab mir jetzt aber so meine Gedanken gemacht, bisher habe ich nämlich Metamizol-Tropfen immer vertragen, kann es wirklich an den Tabletten liegen oder: ich habe an Heilig Abend bei meiner Mutter viele Nußplätzchen gegessen (wie jedes Jahr), kann es sein, dass man plötzlich gegen Nüsse allergisch wird und es gar nicht vom Metamizol kommt ... Was meint ihr ... sollte ich mal einen Allergietest machen lassen ... mensch irgendwie hört das gar nicht mehr auf bei mir, das Jahr war einfach nur bescheiden .... entschuldigt, wenn ich so konfus schreibe.
Ich wünsche euch noch schöne REstfeiertage

Liebe Grüsse - Stine
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Eveline Offline

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26.12.2008 01:07
#10 Metamizol-Allergie Zitat · antworten
hallo stine,

das ist ja horror pur!... du arme!
ich kann es dir gut nachfühlen, wie es dir gegangen ist!

hatte so eine ähnliche geschichte erlebt. bin ebenfalls auf metamizol allergisch und wäre im kh fast hops gegangen,- hatte einen allergischen schock und war schon bewustlos (ich bekam das metamizol per infusion- hatte auch einen bandscheibenvorfall)....

ich denke, dass es schon an metamizol liegt. eine allergie kann sich von heute auf morgen einstellen, auch wenn man das medikament vorher jahrelang gut vertragen hat (war bei mir genau so).

in jedem fall solltest du einen allergietest machen lassen! du bekommst dann einen allergieausweis, wo das vermerkt ist. diesen ausweis musst du immer bei dir tragen und jedem arzt vorlegen, den du konsultierst! noch ein tipp: lies dir trotzdem immer die beipackzettel durch, ob ein medi diesen inhaltsstoff aufweist,- nie auf andere verlassen!

ich wünsche dir ebenfalls schöne rest- feiertage und erhole dich gut!

Liebe Grüße
Eveline



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Stine Offline

Stammgast


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26.12.2008 07:48
#11 Metamizol-Allergie Zitat · antworten
Guten Abend, liebe Eveline,
na du hast aber auch schon alles mitgemacht - du läßt ja auch nichts aus
Danke dir für den Tipp mit dem Allergietest, macht der Hautarzt, oder?

Ich wünsch euch einen schönen Abend.

Liebe Grüsse - Stine
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Eveline Offline

Administrator

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26.12.2008 07:54
#12 Metamizol-Allergie Zitat · antworten
liebe stine,

naja, war schon einiges was ich erlebt habe ,- für das bin ich aber doch recht alt geworden .

ich weiß nicht, wer diese test in d macht. in ö macht es ein allergologe in einem allergieambulatorium. der hausarzt stellt die überweisung aus.

Liebe Grüße
Eveline



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Negrita Offline

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Punkte: 114

26.12.2008 09:52
#13 RE: Bandscheibenvorfall c5/6 und c6/7 Zitat · antworten
Huhu, liebe Stine,

drueck Dich mal ganz lieb. Hast ja was durchgemacht in diesen Tagen, tut mir echt leid.

Wuensch Dir ganz viel Gesundheit fuer das neue Jahr.

Liebe Gruesse

Negrita

Angefügte Bilder:
Get well soon.gif  
Ladynell Offline

Stammgast

Beiträge: 149
Punkte: 149

27.12.2008 01:03
#14 Metamizol-Allergie Zitat · antworten
Hallo Stine,

Du hast recht in Deutschland macht der Hautarzt den Allergietest. Würde dort

aber auch das mit den Nüssen sagen. Vielleicht hast Du zusätzlich auch auf die

Nüsse reagiert. Ich hoffe es geht Dir jetzt wieder etwas besser. Ich wünsche Dir

schon heute einen guten Rutsch ins neue Jahr 2009 und das es relativ schmerzarm

wird.

Liebe Grüsse Simone

"Krankenakte" (klick)

nido ( gelöscht )
Beiträge:

28.12.2008 00:45
#15 Metamizol-Allergie Zitat · antworten
Liebe Stine,

was machst du bloß für Sachen !

Gut, dass du so schnell im KH warst und alles noch glimpflich überstanden hast.

Ich hoffe für dich, dass es "nur" eine Allergie gegen Nüsse ist und nicht gegen das Schmerzmittel, dass du so notwendig brauchst.
Ich drücke dir die Daumen

Lg

Nici
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