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Dieses Thema hat 9 Antworten
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 Ernährung
Matze Offline

Mitglied


Beiträge: 99
Punkte: 99

09.06.2009 08:57
Weizenunverträgliichkeit Zitat · antworten

Hallo,

war heute mal beim Osteopathen wegen Kopfschmerz und Gleichgewichtsproblemen und so. Der gute Mann hat mir mal gleich eine Weizenunverträglichkeit attestiert und mir eine hübsche Verbostliste mitgegeben.
Darf jetzt noch Gerste und Grünkern. Kein Bier, kein Korn und wegen einer nicht ganz intakten Bauchspeicheldrüse auch keinen raffinierten Zucker mehr.
Wer kennt Marmeldadenrezepte die ohne Verdickungsmittel auskommen??

Soll die Diät erst mal 14 Tage machen und dann zur Kontrolle, aber wenn das Zeug Gifte verursacht.................???
PS: Hätte da noch diverse Mengen selbstgemachter Marmelade abzugeben

Gruß Matze

GaA Offline

Mitglied


Beiträge: 774
Punkte: 774

09.06.2009 21:36
#2 RE: Weizenunverträgliichkeit Zitat · antworten

moin moin

unschöne geschichte.

wurden die kopfschmerzen und gleichgewichtsstörungen schon klinisch abgeklärt ?

den versuch (14 tage) eine spezielle diät einzuhalten, kannst du sicherlich bedenkenlos machen . aber ich kann mir vorstellen das deine frau jetzt vor großen problemen steht was das kochen angeht.
ich hoffe du bekommst hier einige tips.

LG
Uwe

ps. montags , mittwochs und freitags kommt ein patient in deine praxis ... der mag selbstgemachte marmeladen

KerstinB. Offline

Neueinsteiger

Beiträge: 18
Punkte: 18

09.06.2009 23:58
#3 RE: Weizenunverträgliichkeit Zitat · antworten

Hallo Matze!
Leider kann ich Dir nicht genau sagen, wie das mit Weizenunverträglichkeiten ist. Aber wir haben vor ca. 4 Jahre auch eine Diät machen müssen bei unserer Tochter (da war sie 3), wo wir jegliches Milcheiweis aussparen mussten (Du glaubst ja nicht, wo das überall drin ist). Uns hatte der Arzt jedoch gesagt, dass so eine Diät mindestens 4 wochen dauern sollte. Das Einkaufen in dieser Zeit war echt schwer. Hat richtig lange gedauert. Aber man gewöhnt sich dran. Bei uns hat es sich leider bestätigt, dass unsere Tochter keinerlei Milchprodukte, Nüsse, Fisch etc. darf. Aber man gewöhnt sich dran. Man stellt seine Ernährung komplett um - haben wir (mein Mann und ich) dann auch gemacht, weil es ja gemein wäre unserer Tochter gegenüber. Bei uns war es dann so, dass auch eine Ernährungsberaterin ins Haus gekommen ist.
Was ich damit eigentlich sagen will ist, dass man sich daran gewöhnt und es irgendwann in den Alltag über geht. Bei uns ist es mittlerweile so, dass wir manchmal sogar Ausnahmen machen (z.B. bei Meeresfrüchten), weil unsere Tochter und wir sie so gerne essen. Aber danach müssen wir wieder strenge Diät halten.
Also Kopf hoch!
Liebe Grüße
Kerstin

täubchen Offline

Stammgast


Beiträge: 224
Punkte: 224

10.06.2009 01:07
#4 RE: Weizenunverträgliichkeit Zitat · antworten
Hallo Matze

es ist schon ne sch..... nachricht, die du da erhalten hast

ich hoffe, ihr findet ersatz für all die dinge, die du nicht mehr essen darfst

ich hab mal im internet geguckt und folgenden link gefunden

http://www.glutenfrei-kochen.de/kb/alle_rezepte

vielleicht ist da ja was dabei, was du darfst / magst


hier hab ich auch noch nen link zum zucker - er könnte ganz hilfreich sein

http://www.ernaehrung.de/lebensmittel/de...n-Rohzucker.php



.................und zu deiner marmelade....ggg*

ich kenn da einen patienten...........


LG

Sieglinde

(alias siggi)
___________________________________________
passend erkannt :)......
"An Rheumatismen und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird."
von....Marie von Ebner-Eschenbach

Sylvia_cP Offline

Moderator


Beiträge: 258
Punkte: 258

10.06.2009 03:06
#5 RE: Weizenunverträgliichkeit Zitat · antworten
ach herje matze!

das klingt ja nicht gerade prickelnd was du da von dir meldest...

ich habe keine ahnung wie der osteopath zu der aussage weizenunverträglichkeit bei dir kommt bzw. wie er das letztendlich ausgetestet hat, möchte dir aber gerne meine kurzzeiterfahrung mit einer ähnlichen - letztendlich dann - (fehl)diagnose weitergeben.

ich hatte vor mehr als 15 jahren aufgrund vorangegangener wochenlanger darmprobleme - durch einen 2-fachen bluttest der immer dasselbe aussagte - mit einem schlag die diagnose zöliakie (also glutenunverträglichkeit).
die diagnose wurde dann noch dadurch untermauert, dass mit der ernährungsumstellung auf glutenfreie kost erstmal die wochenlangen darmprobleme auch fluggs geschichte waren, genauso wie sie gekommen waren.

in wenigen wochen habe ich hier in wien eine zöliakie-selbsthilfegruppe gefunden u. dort den guten rat erhalten mich an eine gastroenterologische spezialklinik zu wenden, welche die diagnose nochmals eingehend prüfen sollte.

ich hatte mich zwischenzeitlich von der diagnosestellung bis feststand, dass es keine zöliakie ist, also tatsächlich mehr als 4 monate völlig glutenfrei ernährt.
das war natürlich beim brot am aller schwierigsten, aber hier in wien gab es schon einige bäcker die spezielles brot für zölliakie-patienten im angebot hatten. heute findest du in allen guten drogeriemärkten schon glutenfreies brot, gebäck, teigwaren, brotbackmischungen, und und und...

also die ernährungsumstellung/umstellung der kochgewohnheiten war wirklich mist, auch war es sehr kompliziert mit der diagnose auf reisen zu gehen. ich war einmal in der zeit für eine knappe woche in england, hatte mir mein glutenfreies brot dahin mitgenommen also alles recht umständlich...

ich habe dann mich auch an diese spezialambulanz gewandt u. zum glück hat sich die diagnose bei mir dann nicht bestätigt, auch kamen die darmprobleme nach neuerlicher umstellung auf normalkost nicht wieder.
bei mir war es letztendlich eine laktoseunverträglichkeit u. eine leichte form von morbus crohn die dann diagnostiziert wurde. der nachweis ob ich zölliakie habe oder nicht wurde mittels dünndarmbiopsie erbracht, eine lästige untersuchung aber eine 100%-ige aussage bei zöliakie. ich musste bereits eine woche vor dieser biopsie wieder auf normalkost umstellen, damit der test überhaupt aussagekräftig ist.

ein tipp von mir: ev. holst du eine 2.meinung ein, was deine weizenunverträglichkeit betrifft.
ich bin ansich aber überfragt wo du dich da hinwenden sollst (gastroenterologie, allergiezentrum, ...), denn zöliakie u. eine reine weizenunverträglichkeit haben zwar eine ähnliche ernährungsweise als grundlage, aber das verfahren der diagnoestellung ist sicherlich jeweils eine andere...

ich wünsche dir alles erdenklich gute, ach ja u. die selbstgemachte marmelade hätte ich dir gerne abgenommen, aber wien ist ja nicht gerade um die ecke, schade eigentlich...

--------------------------------------------
Liebe Grüße von Sylvia

Meine Krankengeschichte

Eveline Offline

Administrator

Beiträge: 2.764
Punkte: 2.764

10.06.2009 04:22
#6 RE: Weizenunverträgliichkeit Zitat · antworten
hallo matze,
In Antwort auf:
war heute mal beim Osteopathen wegen Kopfschmerz und Gleichgewichtsproblemen und so. Der gute Mann hat mir mal gleich eine Weizenunverträglichkeit attestiert und mir eine hübsche Verbostliste mitgegeben.

also wie ein osteopath (der ja für knochenkrankheiten zuständig ist) ohne test so eine "diagnose" stellen kann, ist mir unbegreiflich

ich würde mich, wie sylvia schon schrieb, richtig untersuchen lassen!

bei uns in österreich macht das ein allergologe.
zuerst wird ein hauttest auf weizen durchgeführt (pricktest). wenn du eine reaktion zeigst, wird ein spez. IgE im RAST (blut-test) bestimmt. dieses könnte auch bei normalen gesamt-IgE isoliert erhöht sein. der nächste schritt wäre dann ein provokationstest mit weizen bzw. einem weizenprodukt- erst dann steht die diagnose.

weitere infos findest du hier:
http://www.alles-zur-allergologie.de/All...zen/Weizen.html

Liebe Grüße
Eveline



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Matze Offline

Mitglied


Beiträge: 99
Punkte: 99

10.06.2009 04:28
#7 RE: Weizenunverträgliichkeit Zitat · antworten

Hallo,

erst mal danke für die netten Antworten und die nützlichen Tipps. (Besonders für die Seite mit den Rezepten)
Ich denke mal ich kann das für eine Weile durchziehen und ganz sicher gewöhnen wir uns
auch daran unsere Einkäufe entsprechend umzustellen, ist wie in einer fremden Stadt.........
wenn mann sich erst mal auskennt geht es schneller.
Um ehrlich zu sein bin ich ja nun froh das überhaupt einer mal was gefunden hat, wenn ich alle Blutproben zusammenrechne, bin ich verdienter Blutspender.
Bisher waren ja alle Werte "in Ordnung".
Wie das mit dem Urlaub auf Korsika wird.............entweder ich nehme den Hänger mit oder ich vertraue darauf das die Französischkenntnisse meines Sohnes genauso gut sind wie seine Noten. Kann also nichts schief gehen.
Reden wir also spätestens zum Treffen über die dann neuesten Erkenntnisse darüber.

Also denne erst mal denen die morgen einen Feiertag haben einen schönen solchen und denen die keinen Feiertag haben..........frohes schaffen

Gruß Matze

Stefania Offline

Mitglied


Beiträge: 44
Punkte: 44

10.06.2009 08:29
#8 RE: Weizenunverträgliichkeit Zitat · antworten

oweiii :( matzeee das hört sich überheut nicht ok kann ...
und ich dachte du bist wenigstens einer von uns beiden der
wenigstens nen bissel ok is und fit usw...

:( ...das is mist :( bin traurig darüber....


wünsch dir liebe grüße vom frechen mädel....

sab Offline

Stammgast

Beiträge: 187
Punkte: 187

15.06.2009 08:52
#9 RE: Weizenunverträgliichkeit Zitat · antworten

hallo matze,

soll dir hier zwei links von anne reinstelln.


http://www.wunderkessel.de/forum/saucen-...lierzucker.html


http://www.gesund-durch-essen.ch/wwwboard/archiv10.html


und liebe grüsse ausrichten.


lg
sabine

Musikus Offline

Mitglied

Beiträge: 73
Punkte: 73

03.07.2009 01:25
#10 RE: Weizenunverträgliichkeit Zitat · antworten

Hallo Matze,

etwas für 14 Tg durchzuführen, ist okay...

Um aber eine fundierte Diagnose zu erhalten bzw. vielleicht die Bestätigung dafür, dass sollte doch ein Internist machen. Was ist, wenn Du es über Monate hindurch ziehst und irgendwann kommt durch Zufall heraus:

>>Mein lieber Herr Patient,

Sie haben keine Weizenunverträglichkeit, aber etwas anderes...<<

Mein Männe hat selber Darmprobleme ohne Ende und wir sind selber auf dem Weg der Diagnostik... und durch die jahrelange Forumsarbeit weiß ich inzwischen auch, dass es etliche Möglichkeiten für eine Erkrankung gibt... Daher mein Tipp an Dich:
Such Dir einen vertrauensvollen Internisten, der das abklärt.

Für Deinen Auslass-Versuch wünsche ich Dir viel Glück und Erfolg.
LG Musikus

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